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Heinz Marecek
Lauter lachende Lyrik

Heinz
Marecek

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amalthea.at

© 2016 by Amalthea Signum Verlag, Wien

Umschlaggestaltung: Elisabeth Pirker/OFFBEAT

Umschlagbild: © Janine Guldener Berlin/München

Lektorat: Martin Bruny

Herstellung und Satz: VerlagsService Dietmar Schmitz GmbH,

Heimstetten

Gesetzt aus der 11,75/14,75 pt Adobe Garamond Pro

Printed in the EU

ISBN 978-3-99050-064-4

eISBN 978-3-903083-47-9

Inhalt

Vorwort

Erster Teil

ERICH KÄSTNER

»Hamlets Geist«

ERICH KÄSTNER

»Der Handstand auf der Loreley«

ERICH KÄSTNER

»Maskenball im Hochgebirge«

ERICH KÄSTNER

»Der letzte Mohikaner«

ERICH KÄSTNER

»Überflüssige Warnung«

ERICH KÄSTNER

»Sokrates zugeeignet«

ERICH KÄSTNER

»Über den Nachruhm oder Der gordische Knoten«

ERICH KÄSTNER

»Es läuten die Glocken«

ERICH KÄSTNER

»Der Lenz verschiebt seine Premiere«

ERICH KÄSTNER

»Ein paar neue Rekorde«

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

»Ein Hurenhaus geriet in Brand«

JOHANN WOLFGANG GOETHE

»Der Storch«

HEINRICH HEINE

»Das Fräulein stand am Meere«

JOHANN WOLFGANG GOETHE

»Freuden des jungen Werthers«

WILHELM BUSCH

»Die erste alte Tante sprach«

WILHELM BUSCH

»Wirklich, er war unentbehrlich«

WILHELM BUSCH

»Es sitzt ein Vogel auf dem Leim«

HEINZ ERHARDT

»Die Made«

HEINZ ERHARDT

»Kolumbus«

HEINZ ERHARDT

»An einen Nichtschwimmer«

HEINZ ERHARDT

»Ein Naßhorn«

HEINZ ERHARDT

»Das Steckenpferd«

HEINZ ERHARDT

»Warum die Zitronen sauer wurden«

HEINZ ERHARDT

»Die Kellermaus«

ERNST JANDL

»Ottos Mops«

KARL VALENTIN

»Eine Moritat im Großstadtdunkel«

ERICH MÜHSAM

»Der Revoluzzer (Der deutschen Sozialdemokratie gewidmet)«

KARL FARKAS

»Schnee«

PETER HAMMERSCHLAG

»Die Schwergewichts-Maitresse«

PETER HAMMERSCHLAG

»Kaffee-Klatsch«

Zweiter Teil

ROBERT GERNHARDT

»Kleine Erlebnisse großer Männer«

ROBERT GERNHARDT

»Rudolf Steiner«

ROBERT GERNHARDT

»Selbstaussage«

ROBERT GERNHARDT

»Basis und Überbau«

ROBERT GERNHARDT

»Ökumenischer Dialog«

ROBERT GERNHARDT

»Weil’s so schön war«

WINFRIED KRAFT

»Paulus schrieb an die Apostel …«

ROBERT GERNHARDT

»Gebet«

ROBERT GERNHARDT

»Siebenmal mein Körper«

ROBERT GERNHARDT

»Deutung eines allegorischen Gemäldes«

ROBERT GERNHARDT

»Folgen der Trunksucht«

FRIEDRICH KARL WAECHTER

»Die Gams im fremden Forst …«

ROBERT GERNHARDT

»Schreiben, die bleiben

Höhepunkte abendländischer Briefkultur«

ROBERT GERNHARDT

»Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs«

ROBERT GERNHARDT

»Dorlamm meint«

ROBERT GERNHARDT

»Was ist Elektrizität«

ROBERT GERNHARDT

»Noch einmal: Mein Körper«

F. W. BERNSTEIN

»Ein Zwischenfall«

FRIEDRICH SCHLEGEL

»Erotische Sonette, Zweites Sonett«

OSKAR ANSULL

»Jeder hat einen«

ROBERT GERNHARDT

»Ermunterung«

ROBERT GERNHARDT

»Unzeitgemäße Verse«

F. W. BERNSTEIN

»Von den erogenen Zonen«

HUGO WIENER

»Ich kann den Novotny nicht leiden«

KLAUS CÄSAR ZEHRER

»Casanovas Nordlandreise – Ein Erotikon in zwölf Epsioden«

FRITZ GRÜNBAUM

»Das Mieder mit den Spatzen«

PETER HAMMERSCHLAG

»Mir ins Stammbuch«

Anhang

Die Dichter

Textnachweis

Vorwort

Immer wieder kommen nach meinen Lesungen Leute zu mir, lassen sich ein Buch signieren und fragen dann: »Wie entsteht eigentlich das Programm für so einen Abend?«

»Eigentlich von selber.«

»Hm?«

»Ja. Ich lese sehr viel und sehr gerne Gedichte. Und sobald mir eines so gut gefällt, dass ich das Bedürfnis habe, es anderen Menschen zu erzählen, schreibe ich es ab, lerne es meistens bei der Gelegenheit gleich auswendig, und es kommt in einen Ordner. Als ich zum Beispiel das Gefühl hatte, es gibt genug Lyrik zum Lachen, um einen Abend davon zu gestalten, wurde eben ein Ordner »Lauter lachende Lyrik« angelegt, ich wühlte mich ein paar Monate lang durch Lyrik aller Art, und siehe da – immer wieder war plötzlich ein Gedicht da, über das ich laut lachen konnte. Und oft ist ja der Autor so eines Gedichtes einer, von dem man diese Art von Lyrik nicht erwartet hätte – das ist natürlich immer am lustigsten.

An meinen Abenden liegt dann der Ordner mit den ausgedruckten Gedichten auf einem kleinen Lesetisch vor mir – hat aber eher dekorativen Charakter. Denn ich kann alle Gedichte, die an diesem Abend »drankommen«, auswendig. Ich hatte nämlich immer schon das Bedürfnis, Gedichte, die mir besonders gefallen, auswendig zu lernen. Auch viele, die nie an irgendeinem meiner Abende Verwendung fanden. Einfach so, aus Freude an der Sache. Nicht nur Gedichte, auch Monologe, Opernarien, Texte von Liedern, die mich besonders berühren oder betroffen machten, oder die ich so idiotisch fand, wie etwa die SED-Hymne! Diesen brüllenden Schwachsinn musste man einfach in Diskussionen auswendig zitieren können. Passagen aus der »Ilias«, der »Odyssee« oder der »Göttlichen Komödie«, was auch immer – aber am liebsten Gedichte. Und die müssen gar nicht in einem Buch stehen.